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Das 25-jährige Bestehen des Frauennotrufs wird mit zwei großen Events gewürdigt:
Im April 2008 holen wir die bundesweite Kampagne "Der richtige Standpunkt: Für ein gewaltfreies Leben von Frauen" nach Nürnberg. Es geht um "Standpunkte" im wahrsten Sinne des Wortes: Prominente, Politiker/innen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können durch ein Foto ihrer Füße zusammen mit einem Statement zum Thema deutlich machen, wie sie zu Gewalt gegen Frauen stehen. Auf diese Weise kommen über 180 "Standpunkte für ein gewaltfreies Leben von Frauen" in Nürnberg zusammen.
Im Oktober 2008 findet die Premiere des von uns produzierten Films "Gewalt gegen Frauen – Standpunkte in Nürnberg" im Filmhauskino Nürnberg statt.
Und ebenfalls in 2008 haben wir unsere Beratungs- und Büroräume am Ludwigsplatz gründlich renoviert und freuen uns zusammen mit Klientinnen und BesucherInnen über neuen Farben und Durchblicke.
Ausbau des ressourcenorientierten Beratungsansatzes mit dem angeleiteten Gruppenangebot "Aus inneren Quellen schöpfen".
Um die Umsetzung des Anti-Stalking Gesetzes zu unterstützen, haben wir unser Beratungsangebot im Bereich Expartner-Stalking ausgebaut, bieten Fortbildungen für Betroffene und Fachkräfte zum Thema an und arbeiten im kommunalen Arbeitskreis Stalking mit.
Das von der ARD-Fernsehlotterie geförderte Projekt "Entlastung durch Verstehen" – Beratung für Seniorinnen geht an den Start.
Mitarbeit im proaktiv arbeitende Beratungsverbund "Nürnberger Weg" für die Opfer häuslicher Gewalt.
Zugunsten des Frauennotrufs Nürnberg zauberten unter dem Motto "Genießen und Helfen" der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und Sterneköche aus der Region kulinarische Köstlichkeiten im Rahmen eines Benefiz Gala-Menüs.
Unser Konzept der ressourcenorientierten Gruppenarbeit wird in einem Fortbildungsangebot aufbereitet und erfolgreich auf der bundesweiten Fachtagung der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe vorgestellt.
Unser neuer Arbeitsschwerpunkt "Sexualisierte Gewalt in der Lebensgeschichte von Seniorinnen" kann der (Fach-)Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Die Bildmappe "Grenzen-Grenzverläufe" - Didaktisches Arbeiten zum Thema: "Bewältigen von Grenzverletzung und Traumatisierung" wird veröffentlicht. Sie dient als didaktisches Arbeitsmaterial in der Beratungsarbeit mit Gruppen und Einzelpersonen.
Auf der Grundlage eines intensiven Diskussionsprozesses entwickelt der Frauennotruf ein Einrichtungsleitbild.
Start des von der ARD-Fernsehlotterie geförderten Beratungs- und Gruppenangebots für schwerst traumatisierte Frauen ("Nach vorne – wieder ins Leben"), unser Team erhält deshalb Zuwachs durch eine Psychologin.
Die Dokumentation der Veranstaltungsreihe zum 20-jährigen Bestehen des Frauennotrufs erscheint unter dem Titel "Beratung im Kontext – gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Perspektiven der Frauennotrufarbeit".
Das 20-jähriges Bestehen des Frauennotrufs Nürnberg wird mit zahlreichen thematischen Veranstaltungen und einem Festakt begangen.
Eine Verwaltungskraft verstärkt unser Team.
Nach der Veränderung des Namens folgt die Umgestaltung unseres Logos.
Gemeinsam mit dem Frauenhaus Nürnberg wird ein Konzept für eine Qualifizierungswoche in Nürnbergs Partnerstadt Skopje entwickelt und mit Unterstützung des auswärtigen Amtes der Stadt Nürnberg und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Mazedonien umgesetzt.
Durchführung eines Qualitätssicherungsprozesses und Erstellung eines Handbuchs zur Qualitätssicherung in der Frauennotrufarbeit. Die Einrichtung einer unbefristeten Stelle für eine Psychologin wird durch die Mittelzusicherung der Kommune möglich.
Start einer eigenen Fortbildungsreihe für Fachpublikum mit dem Seminar "Wie stärke ich sexuell traumatisierte Frauen?".
Mitarbeiterinnen des Frauennotrufs Nürnberg bieten Aufbauhilfe für den Frauennotruf in Antalya, Türkei.
Der Frauennotruf bezieht neue Räume in zentraler Innenstadtlage.
Das 15-jähriges Bestehen des Frauennotrufs wird mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Wege der Heilung nach sexuellen Gewalterfahrungen" gewürdigt.
Unsere Einrichtung gibt sich einen neuen Namen:
"Frauennotruf Nürnberg e.V. Beratungsstelle und Fachzentrum für Frauen mit sexuellen Gewalterfahrungen" und dokumentiert damit das erweiterte Arbeits- und Angebotsspektrum, das sich im Laufe der Jahre entwickelt hat.
Mitarbeit im EU-weiten Forschungsprojekt "The legal process and victims of rape" und Fachvortrag anlässlich der abschließenden Tagung in Dublin, Irland.
Vernetzung und Kooperation mit Psychotherapeutinnen wird zu einem neuen Arbeitsschwerpunkt: Den Auftakt bildet das Seminar "Welche therapeutischen Möglichkeiten haben Frauen bei der Bewältigung von sexueller Gewalterfahrung?".
Der Frauennotruf Nürnberg unterstützt die Fraueninitiative "Almaty Women‘s Information Center" in Kasachstan beim Aufbau eines Frauennotrufs in der Hauptstadt Almaty durch Beratung vor Ort.
Ausbau des Beratungsteams und Umzug in größere, den steigenden Beratungszahlen angemessene Räume.
Seit diesem Jahr wird unsere Einrichtung kontinuierlich durch den ZONTA Club Nürnberg Area unterstützt.
Der Frauennotruf Nürnberg e.V. feiert sein 10jähriges Bestehen mit einer ganzjährigen Veranstaltungsreihe.
Eine Vollzeitstelle für Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit kann installiert werden. Die Mittel dazu werden anteilig vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Familie und Sozialordnung und dem Alternativtopf der Stadt Nürnberg getragen.
Der Notruf initiiert den Arbeitskreis "Gewalt an Frauen" als Kooperation von Frauennotruf, Frauenhaus, der Arbeitsgemeinschaft Wildwasser und dem Frauenselbstverteidigungsverein Aura.
Der Frauennotruf richtet das 10. Bundesweite Frauennotruftreffen mit 150 Teilnehmerinnen in Nürnberg aus.
Der Frauennotruf Nürnberg e.V. erhält den erstmalig vergebenen Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg.
Für die Erstellung von umfangreicherem Informationsmaterial erhält der Frauennotruf Mittel aus dem Alternativtopf der Stadt Nürnberg.
Veröffentlichung der Ergebnisse der drei-jährigen Forschungsarbeit unter dem Titel "Der Vergewaltigungsprozess, eine kommentierte Dokumentation" mit erheblicher Medienresonanz.
Unter dem Titel "Im Namen des Volkes" produziert der Frauennotruf einen Videofilm, der in Straßenbefragungen und Kurzinterviews die vielfältigen Meinungen der Nürnberger "DurchschnittsbürgerInnen" zum Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen einfängt und dokumentiert.
Ausbau der regelmäßigen Beratungstätigkeit und Abschluss der systematischen Prozessbeobachtungen als Teil der Forschungsarbeit.
Immer noch arbeitet das Team unentgeltlich.
Zur Finanzierung der Arbeit wird über drei Jahre einmal monatlich die Frauendisco "Hagazussa" veranstaltet. Mit den so gewonnen Einnahmen können erstmalig professionell angeleitete Selbsthilfegruppen für betroffene Frauen angeboten werden.
Bezug eigener Büroräume.
Beginn der öffentlich finanzierten Forschungsarbeiten zu Verlauf und Dynamik von Vergewaltigungsprozessen (Strafverfahren zum § 177, Vergewaltigung) an Nürnberger Gerichten und systematische Auswertung dieser Beobachtungen. Die Auswertungsergebnisse werden 1989 erstmals in Buchform veröffentlicht. (Litangabe s. 1989)
Gründung des Vereins "Gegen VerGEWALTigung – Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen" und Beginn der Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit durch ehrenamtliche Kräfte.